Kategorie „Kartenblätter & -bilder“ umstrukturiert und ergänzt

Im April wurde die Kategorie „Kartenblätter & -bilder“ umstrukturiert. Die neue Gliederung folgt den Bereichen Kartenblatt, Kartenbild und Varianten.

Dabei wurde das Salzburger Bild unter dem deutschen Blatt sowie das 4-Farb-Pokerbild unter dem französischen Blatt ergänzt.

Zudem wurde das schweizer Blatt als eigene Kategorie aufgenommen; die zugehörigen Kartenbilder folgen demnächst.

Des Weiteren wurden unter „Spielregeln & Varianten“ die Regeln für Schnapsen hinzgefügt.

Vierfarben-Pokerbild

Die Vierfarben-Pokerdeck („four‑color deck“) wird für Poker verwendet, es dient der besseren Erkennbarkeit von Kombinationen und der Transparenz im Spiel.

Es handelt sich dabei um ein Blatt auf Basis des französischen Farbsystems (Kreuz, Pik, Herz, Karo) mit anglo-amerikanischen Eckzeichen J (Jack), Q (Queen) und K (King).

Das Vierfarben-Pokerbild in der Übersicht:

  • Kreuz – schwarz
  • Pik – grün
  • Herz – rot
  • Karo – blau

Diese vierfarbige Gestaltung dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit und verändert nicht das zugrunde liegende Farbsystem.

Schnapsen-Regeln

Schnapsen wird vor allem in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien gespielt.

Des sehr ähnliche Sechsundsechzig hingegen wird in hauptsächlich in Deutschland und der Schweiz gespielt.

Es besticht durch seine kurzen Runden und den schnellen, taktischen Spielverlauf – ideal für eine Partie zwischendurch.

Salzburger Bild

Das Salzburger Bild ist – im Gegensatz zu den meisten heute verwendeten doppel-deutschen Bildern – das am weitesten verbreitete Einfachdeutsche Bild. Es verwendet die Eichel, Laub, Herz und Schelle sowie den Bildkarten Unter (U), Ober (O) und König (K).

Es wird hauptsächlich in Österreich (besonders in Salzburg, Vorarlberg, im westlichen Tirol) und in Südtirol verwendet.

Eine Besonderheit des Einfachdeutschen Bildes ist der erhaltene Daus – abgeleitet von französisch „deux“ – als historische Zwei, die sich in anderen Blättern zum Ass weiterentwickelt hat.

Treffen zum Rommé spielen

Nach dem das 1. Treffen der Rommé-Runde stattgefunden hat, wurden Details für die weiteren Treffen festgelegt.

  • Die Rommé-Treffen finden alle 4 Wochen Samstags – in den durch 4 teilbaren Kalenderwochen – jeweils um 15.00 Uhr statt.

Die Treffen finden in einem netten Lokal in Hannover-Döhren statt. Es ist gut mit den Öffis zu erreichen und Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe vorhanden, ggf. muss man aber auch ein paar Meter zu Fuß gehen.

Start ist immer um 15.00 Uhr. Wobei üblicherweise nach ein paar Runden eine Essens-Pause eingelegt wird.

Bei Interesse an der Teilnahme oder Fragen einfach bei mir melden.

Canasta-Runde

Es gibt aktuell Interessenten für eine Canasta-Runde.

Sofern sich genug Mitspieler für eine regelmäßige Runde zusammen gefunden haben, wird näheres bekannt gegeben.

Grundsätzlich geplant sind die Treffen fürs Wochenende.

Sofern Du Interesse hast, bei der Canasta-Runde mitzumachen, melde Dich bitte gern bei mir.

Rommé-Runde

Die Rommé-Runde befindet sich aktuell in Gründung. Das 1. Treffen ist für den 21.03. um 15.00 Uhr geplant.

Alles weitere ist noch in Klärung. Zukünftig gibt es hier detaillierte Informationen für die regelmäßigen Treffen zum Rommé spielen in Hannover, wie z. B. Startzeit, Ablauf etc.

Sofern Du Interesse hast, bei der Rommé-Runde mitzumachen, melde Dich bitte gern über bei mir.

Treffen zum Rommé spielen

Eine Bekannte von mir organisiert ab sofort Treffen zum Rommé spielen.

Das erste Treffen findet am Samstag, 21.03., um 15.00 Uhr statt.

Weitere Termine für Rommé werden noch festgelegt.

Die allgemeinen Regeln sind hier hinterlegt.

Bei Interesse an Rommé oder auch Canasta oder anderen Kartenspielen – bitte einfach Kontaktaufnahme über das Kontaktformular.

Teil 4: Crazy Eights mit 52 Karten

Während Mau-Mau, Neuner, Prší und Faraón mit einem 32-Karten-Blatt gespielt werden, verwenden andere Varianten der Eights-Gruppe das vollständige 52-Karten-Blatt. Auch hier gilt: Die Übereinstimmung im Kartenblatt beweist keine direkte Abstammung zwischen den Spielen, sondern zeigt lediglich eine gemeinsame internationale Tradition.

Pesten in den Niederlanden

In den Niederlanden ist die entsprechende Spielform unter dem Namen Pesten bekannt. Gespielt wird mit einem vollständigen 52-Karten-Blatt einschließlich der Joker. Auch hier sind die Grundprinzipien der Eights-Gruppe erkennbar, während einzelne Sonderkarten und Regeln von der deutschen Mau-Mau-Tradition abweichen.

Der Name Pesten bedeutet sinngemäß „schikanieren“ und verweist damit bereits auf den Charakter vieler Zusatzregeln, die darauf ausgerichtet sind, Mitspieler durch Strafkarten oder andere Effekte zu behindern.

Makao in Polen und Ungarn

IIn Polen und Ungarn ist die entsprechende Spielform unter dem Namen Makao bekannt. Gespielt wird ebenfalls mit einem 52-Karten-Blatt. Auch hier gilt das gemeinsame Grundprinzip der Eights-Gruppe: Karten werden nach Farbe oder Wert abgelegt, Sonderkarten verändern den Spielablauf. Zu etwaigen regionalen Unterschieden zwischen der polnischen und der ungarischen Spielweise liegt keine unabhängig geprüfte Quelle vor; Makao wird hier deshalb als ein gemeinsamer Abschnitt behandelt.

Makao gehört zu den am weitesten verbreiteten Vertretern dieser Spielfamilie außerhalb des deutschsprachigen Raums.

Wie bei den übrigen nationalen Varianten lässt sich auch für Makao keine direkte Abstammung von Mau-Mau belegen. Die Spiele gehören derselben internationalen Spielfamilie an, ohne dass eine gesicherte Abstammungslinie zwischen ihnen nachweisbar wäre.

Eine besondere Variante innerhalb dieser Spielfamilie, bei der die Regeln selbst zum Gegenstand des Spiels werden, wird gesondert in Teil 5 dieser Serie behandelt.

Zeitgenössische Quellen

Für Pesten und Makao sind bislang keine zeitgenössischen Dokumente bekannt, die mit den frühen deutschsprachigen Trumpf-Veröffentlichungen vergleichbar wären.

Moderne Forschung und Literatur

McLeod, John: Card Games: Eights Group. Pagat.

Ergänzende Online-Quellen

McLeod, John: National and regional card games: Poland. Pagat.
McLeod, John: Card games in Hungary. Pagat.